Linslerfeld und LEP2030
Es war lange ruhig um den Landesentwicklungsplan 2030. Nun hat die Landesregierung den zweiten Entwurf des LEP 2030 beschlossen und für den Zeitraum vom 15.12.2025 bis 17.02.2026 zur Beteiligung freigegeben.
Die zahlreichen Einwände aus der Bevölkerung, von Verbänden, Initiativen und von uns als DIE LINKE wurden dabei ignoriert. Die Gemeinderatsfraktion Überherrn um Dieter Jung und der Gemeindeverband um Silvia Birtel haben seit Langem vor genau dieser Entwicklung gewarnt.
Offenbar hat man nichts dazugelernt: Die Menschen wollen keine weitere unnötige Flächenversiegelung und keine Zerstörung von Natur- und Schutzgebieten. „Stattdessen müssen endlich Industrie- und Gewerbebrachen genutzt werden. Und es braucht einen echten Wirtschaftsflächenentwicklungsplan, damit nicht immer wieder Begehrlichkeiten auf Schutzgebiete fallen“, so die Kreisvorsitzenden Vicente und Neumann. „Das Ergebnis der letzten Kommunalwahl war ein überdeutliches Signal, was die Bürger wollen. Das hier ist ein Schlag gegen die Bürgerinteressen. Den Aufruf der Bürgerinitiative Freunde des Linslerfeldes Überherrn, Einspruch einzulegen, befürworten wir ausdrücklich.“
Besonders das im Wasserschutzgebiet liegende Linslerfeld bleibt akut bedroht. Eine Versiegelung dort ist unverantwortlich – für Artenvielfalt, Grundwasser, Klima und kommende Generationen. Noch ist Zeit: Beteiligen Sie sich, beteiligt euch an der Anhörung und legt Einspruch ein!
Einspruch einreichen:
➡ Per Mail: vorzimmer-obb1@innen.saarland.de
➡ Online: https://beteiligung.saarland.de/saarland4"> https://beteiligung.saarland.de/saarland4
Das Linslerfeld soll so bleiben, wie es ist – ohne neuen Beton. Grün statt Grau. Natur statt Versiegelung.
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07. Dezember 2025 - Pressemitteilungzurück