Was wird denn jetzt aus dem Standort Lebach? Sind die Angestellten nur während Corona systemrelevant?

Alle Politiker jubeln in den letzten Wochen über die tolle Arbeit in den Krankenhäusern. Die CTT sonnt sich irgendwie schon mit. Nur – was ist denn aus den Schließungsplänen geworden? Sind sie etwa vom Tisch? Bekam das systemrelevant gepriesene Personal nebst Zukunftshoffnung mehr Geld? Immerhin hat die Gesundheitsministerin Monika Bachmann bei der CTT nachgefragt, ob man wegen Corona nicht das Lebacher Klinikum einige Monate länger geöffnet lassen kann. Statt Juli wäre dann Ende 2020 Schluss. Nur, was soll das bitte für eine Option sein?

„Systemrelevant in der Not, erledigt und zur Abwicklung freigegeben nach der Krise. Geht es eigentlich noch menschenverachtender? Was wir jetzt endlich brauchen ist eine landeseigene Krankenhausbeteiligungsgesellschaft, damit die medizinische Nahversorgung vor, während und nach einer Krise gut verzahnt steht. Und statt Profit muss wieder die Gesundheit Vorrang haben. Und nein, es darf sich nicht wieder zum Nachteil des Personals auswirken. Es sind nämlich gerade diese Damen und Herren, die wirklich mit Herzblut ihrer Arbeit nachgehen und die sich um uns alle kümmern, wenn die Not da ist. Hier müssen Arbeitszeiten und eine ordentliche Bezahlung auf den Tisch – das Dankeschön darf dann aber immer noch gerne ausgesprochen werden. Das wäre mal ein visionärer Ansatz, wie aus etwas Kleinem etwas wirklich Großes entstehen kann. Was sich hier in Lebach abspielt und zu Kosten des Personals geht, ist hart vor menschenverachtend.

Ein sicherer, fair ausgestalteter und bezahlter Arbeitsplatz, der die Nahversorgung garantiert, das wäre doch mal ein Danke!“

 

 

18. April 2020   -   Pressemitteilung

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